Wer ist Gerhard Schoder?

Wirtschaftliche Praxis - Familie - Führungserfahrung

Aufgewachsen in Neuburg

Gerhard ist in Neuburg an der Donau tief verwurzelt – aufgewachsen am Karlsplatz, geprägt durch Schule, Familie und langjähriges Ehrenamt in der Pfarrei St. Peter. Gemeinsam mit seiner Frau Sarah und ihren vier Kindern (8, 11, 15, 17 Jahre) lebt er in Neuburg im Mehrgenerationen-Alltag: im selben Haus mit den Schwiegereltern, seine Eltern wohnen direkt über die Straße. Diese Nähe zu Familie, Nachbarschaft und Stadtleben ist für ihn nicht nur privat wichtig, sondern auch politischer Antrieb: Neuburg soll ein Ort sein, an dem Familien gern bleiben, sich sicher fühlen und gute Perspektiven haben.

Seit seiner Schulzeit hat Gerhard immer gearbeitet – unter anderem bereits mit 16 Jahren im Neuburger Computerladen „Calculus“. Dort hat er früh gelernt, wie entscheidend es ist, Kunden und Menschen wirklich zuzuhören, ihre Bedürfnisse zu verstehen und Lösungen daran auszurichten. Und neue Themen (damals “das Internet”) verständlich zu erklären. Diese Fähigkeiten begleitet ihn bis heute: erst verstehen, dann handeln – klar, respektvoll und praxisnah.

Das Abitur legte Gerhard am Descartes-Gymnasium 2000 ab, und zog dann für den Zivildienst nach München, später Ulm wo er auch das Informatik-Studium an der Universität Ulm im Jahr 2006 abschloß. Noch im Jahr 2005 heirateten Sarah (geb. Sprenzel) und Gerhard im Mai.

Berufliche Station in New York und Washington, D.C.

Beruflich verbindet Gerhard internationale Erfahrung mit praktischer Umsetzungskraft – insbesondere im für die Region prägenden Automotive-Sektor. Ein herausstechendes Kapitel war dabei seine Zeit in den USA: Vier Jahre im “Big Apple” hinterlassen spuren: In New York arbeitete er in einem Team an einem hochkritischen Auktionssystem im Umfeld der Federal Reserve Bank (US-Notenbank). In Washington D.C. übernahm er Führungsverantwortung in einem Projekt für das US-Finanzministerium (US Treasury), in dem Software entwickelt wurde, die komplexe wirtschaftliche Daten auswertet und daraus belastbare Projektionen für die Schuldenentwicklung der USA ableitet. Diese Jahre haben ihn gelehrt, in großen, anspruchsvollen Strukturen zu liefern: unter Druck, mit hoher Verantwortung, mit klarer Ergebnisorientierung. Ihm zur Hand die “Geheimwaffe der Informatiker und Ingenieure”: Große Probleme runterbrechen und in lösbare Stücke teilen, und den Lösungsweg dahin klar aufzeichen.

Standortleiter mit Prokura in München

Später entwickelt er diese Führungserfahrung als Abteilungs- und Standortleiter mit Prokura in München weiter. Gerhard hat 1000 Menschen interviewt, mehr als 100 eingestellt und ist stolz darauf, dass alle diese Menschen mindestens so lange in der Firma blieben, wie er ihr Vorgesetzer war. Heute berät er als selbständiger Unternehmensberater vornehmlich große Automobilhersteller und Zulieferer.

Genau diese Fähigkeit zieht sich durch seine Stationen bis heute: Gerhard hilft Menschen und Organisationen dabei, so zusammenzuarbeiten, dass viele Menschen zielgerichtet am positiven Ergebnis arbeiten können, statt mit Hierarchien und Prozessen zum Stillstand zu kommen – mit klaren Prioritäten, transparenten Entscheidungen, eindeutigen Verantwortlichkeiten und einer Zusammenarbeit, die über Abteilungsgrenzen hinweg funktioniert. Das ist nicht Theorie, sondern Praxis: Wo viele Beteiligte, Schnittstellen und Abhängigkeiten zusammenspielen, braucht es Struktur, Kommunikation und Steuerung, damit am Ende wirklich etwas entsteht. Und jemanden, der es versteht, Menschen zu führen.

Diese Kompetenz ist unmittelbar relevant für die Führung einer Verwaltung. Denn eine Stadtverwaltung ist ebenfalls eine große Organisation mit vielen Fachbereichen, Prozessen, Zuständigkeiten und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Entscheidend ist: Wie bekommen Bürgerinnen und Bürger am Ende bessere Ergebnisse – schneller, einfacher, digitaler und verlässlicher? Gerhard steht für eine moderne Führung, die Projekte konsequent priorisiert, Zuständigkeiten klärt, Fortschritt sichtbar macht und Hindernisse aus dem Weg räumt. Das macht eine Verwaltung nicht kälter, sondern wirksamer: weniger Reibungsverluste, weniger Doppelarbeit, mehr Tempo in der Umsetzung – und mehr Servicequalität.

Wie profitieren die Neuburger davon?

Gerhards Lebenslauf passt damit direkt zu den zentralen Fragen für Neuburg: Wie bringen wir Neuburg wirtschaftlich voran? Wie schaffen wir eine Verwaltung, die investitions- und innovationsfreundlich ist? Aus dem Automotive-Umfeld kennt er die Anforderungen eines starken Wirtschaftsstandorts: verlässliche Prozesse, planbare Entscheidungen, klare Ansprechpartner, Tempo bei Genehmigungen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Unternehmen und Politik. Genau dort setzt er an – für bessere Rahmenbedingungen für Mittelstand und Handwerk, für digital verfügbare Services, für transparente Projekte und für eine Verwaltung, die als Ermöglicherin denkt.

Politischer Hintergrund

Gerhard war mehr als 10 Jahre stilles Mitglied der CSU, ist 2018 dort ausgetreten und 2019 den Grünen beigetreten. Als OB-Kandidat im Jahr 2020 holte er als Newcomer 41,2% der Stimmen gegen OB Dr. Gmehling. Seit 2020 bringt er die berufliche Expertise und Erfahrung zum Wohl der Neuburger ein: als Fraktionsvorsitzender und Kreisrat sowie als Referent für Innovation und Digitales im Stadtrat.

Sein Ansatz, Lösungen zu finden, ist dabei immer derselbe – aus der Praxis gelernt und auf Neuburg übertragen: klare Ziele, klare Verantwortung, messbarer Fortschritt. Damit Neuburg nicht nur gut verwaltet wird, sondern aktiv gestaltet – wirtschaftlich stark, effizient organisiert und lebenswert für alle Generationen.